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Sehenswürdigkeiten

Der Kump

Kump

Der Kump ist das Wahrzeichen der Stadt Steinheim. Heute ein Treffpunkt für jung und alt. Mitten auf dem Marktplatz gelegen stand an seiner Stelle früher das alte in Fachwerk gebaute Rathaus. 1855 wurde der Kump erbaut. Zu ihm führte die erste Steinheimer Wasserleitung. Der Kump liegt ca. 142 m N.N. Er hat einen Durchmesser von 7 m und eine Tiefe von 2,90 m. Das Wasser kommt von einer höher gelegenen Quelle außerhalb der Stadt. Bis 1933 diente der Kump als Löschwasserspeicher, Brauchwasser- und Trinkwasserentnahmestelle. Heute ist er umgeben von einem Baumkranz mit Ruhebänken, die mitten in der Fußgängerzone zur Erholung einladen.

Wasserschloss Vinsebeck

Schloß Vinsebeck

Das Wasserschloss Vinsebeck gilt als eines der schönsten Schlösser Westfalens. Die einzigartige Barockschöpfung aus dem Jahre 1720 steht auf einer quadratischen Insel, die von einer 17 m breiten, wassergefüllten Gräfte umgeben ist. Zu der terrassenförmigen Fläche vor der Hauptfront gelangt man über eine seitliche Brücke. Der das Schloss umgebende Garten mit Neptunbrunnen und Steinfiguren ist nur noch teilweise in seinen barocken Formen erhalten. Die Innenausstattung des Italienischen Zimmers, des Driburger Zimmers, des Grünen Zimmers, des Mohrenzimmers und des Chinesenzimmers ist weitgehend bauzeitlich erhalten und macht den einzigartigen und bezaubernden Reiz des Schlosses aus. Das Schloss ist Eigentum von Simeon Graf Wolff Metternich.

Schlossführungen erhalten Sie nach telefonischer Absprache, Tel.: 05233-9538804.

Wasserschloss Thienhausen

1930 Schloß Thienhausen

Das romantische Schloss Thienhausen wurde 1609 von Tönnis Wolf von Haxthausen errichtet. Das Schloss, im Tal des Holmbachs gelegen, ist ein eindrucksvolles Juwel der Weserrenaissance. Seinen Südgiebel ziert eine wertvolle Bildhauerarbeit - eine gekrönte Madonna mit einem Kind.  Im Innenwinkel der zweiflügeligen Anlage ist ein quadratischer Treppenturm eingezogen; den Abschluss des Außenwinkels bildet eine Eckturm mit Kegeldach.  Friedrich Wilhelm Weber lebte 20 Jahre im Schloss Thienhausen und schrieb hier sein bekanntes Versepos "Dreizehnlinden" und Annette von Droste-Hülshoff war oft zu Gast bei der Familie von Haxthausen.

Eine Besichtigung des Schlosses ist nicht möglich.

Katholische Pfarrkirche St. Marien

Katholische Kirche St. Marien - Innenansicht

Als Nachfolgerin einer steinernen Saalkirche des 10. Jahrhunderts. wurde die Kirche in der Mitte des 12. Jahrhunderts als kreuzschiffige Basilika errichtet. In mehreren Bauperioden wurde sie zur Hallenkirche erweitert: das Ostjoch des Nordschiffes und der Chorraum mit 5/8-Schluss 1481, das südliche Seitenschiff 1665 und das Westjoch des nördlichen Seitenschiffes 1877. Vom romanischen Bau sind noch Teile der Chorwände, das Querhaus und die beiden Säulenportale (teilweise ergänzt) mit dem trohnenden Christus und drei Standkreuzen im Tympanon erhalten, ebenso die unteren Geschosse des Turms, dessen obere Teile von 1898 stammen. Von der Ausstattung sind vor allem das gotische steinerne Sakramentshaus im Chor, sowie die Reliefbilder des holzgeschnitzten Hochaltars aus der Zeit um 1500 bemerkenswert.

Evangelische Kirche Steinheim


Als die im Jahre 1857 von 46 evangelischen Christen an dieser Stelle errichtete Backsteinkirche zu klein geworden war, wurde 1897/99 nach den Plänen des Architekten Karl Siebold aus Bethel ein Kirchturm angebaut. Er entstand aus sauber behauenen Vinsebecker Bruchsteinen mit einem spitzen schiefergedeckten Dach. Die so gewonnenen Plätze reichten aber auch bald nicht mehr aus, weil die Gemeinde sich stark vergrößerte. Der Steinheimer Baumeister Wilhelm Schürmann errichtete anstelle der abgebrochenen Backsteinkirche das jetzige Kirchengebäude. Es besteht aus einem Langhaus mit drei Jochen, einem breiten Querschiff und anschließendem 5/8 Chorschluss. Das aus Bruchstein ausgeführte Mauerwerk wird an markanten Stellen durch Werkstein ergänzt, so am Abschluss der Strebepfeiler, am umlaufenden Wasserschlaggesims und an den Fenstern.

Pfarrkirche St. Dionysius in Sandebeck


Die katholische Pfarrkirche St. Dionysius wurde in den Jahren 1859 bis 1861 erbaut. Mit ihrem 48 Meter in die Höhe strebenden Turm wurde sie im neugotischen Stil errichtet und mit Inventar desselben Stils durch den Tischler Flormann aus Sandebeck ausgestattet. Der darunter befindliche Marienaltar stammt aus dem Jahre 1893. Ferner wurde die Kirche mit der Kanzel, Beichtstühle, Orgelbühne und die Kirchenbänke vom gleichen Tischler ausgestattet. Aus dem 17. Jahrhundert stammen eine Doppelmadonna (1644) und ein Weihwasserbecken (1620). Der zu den Kostbarkeiten zählende Opferstock von 1558 aus Eggesandstein mit Steinmetzzeichen und Ornamentierung zählt zu den ältesten Kostbarkeiten. 

Kirche St. Johannes der Täufer in Vinsebeck



Auf einer natürlichen Anhöhe liegt die Vinsebecker Kirche. Sie bildet den sichtbaren Mittelpunkt des Ortes. Äußerlich stellt sie eine architektonische Einheit dar. Anhand des Grundrisses können die einzelnen Bauphasen deutlich abgelesen werden. Die Giebel der im Jahre 1668 angebauten Querhäuser sind in Fachwerk ausgeführt, wie dies bei der Hausarchitektur in Westfalen üblich ist. Gebaut wurde die Kirche aus einem Kalkstein aus den Steinbrüchen in der Nähe von Vinsebeck. Das Baumaterial wird jedoch durch einen weißen Verputz verdeckt. Der 32 m hohe Kirchturm wurde im Jahre 1740 errichtet. Die eingelassene Inschrift über der Kirchentür erinnert daran.

Von der Ausstattung der Kirche sind zu erwähnen der Hochaltar aus dem Jahre 1640 mit dem Altarbild der „Krönung Mariens". Ferner die Heiligenfiguren der hl. Agatha und des hl. Johannes Nepomuk. An der Nord- und Südseite des Chores die Holzfiguren des Apostelfürsten Petrus und Paulus. Weiteres Ausstattungstück ist die Kanzel aus dem 17. Jahrhundert. Auf den Stirnseiten sind die Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes aufgemalt. Ferner ist die Statue des Kirchenpatrons, des hl. Johannes des Täufers zu erwähnen. Ungewöhnlich viele Epitaphien und Grabplatten fallen dem Besucher auf.

Bauernburg Ottenhausen


Über das vermutlich älteste noch bestehende Gebäude des Dorfes, die Bauernburg, gibt es keine genauen Entstehungsdaten. Es wird auf das 12. oder 13. Jahrhundert geschätzt. Früher hatte es einmal 3 Stockwerke, wobei im obersten eine Wohnung, die nur über eine hölzerne Zugbrücke zu erreichen war, lag. Heute ist das Gebäude ein Stockwerk niedriger und hat ein neues Dach erhalten. Seit der Renovierung befinden sich darin das heimatkundliche Museum, ein Tagungsraum und ein Gastraum. 

Der Paradieshof

Paradieshof

Der Paradieshof liegt an der Detmolder Straße. Das Haupthaus wurde am 7. November 1729 im Auftrag des Paderborner Fürstbischofs errichtet. Es diente als Amtsitz des fürstbischöflichen Rentmeisters der Familie Kleinschmidt. Als weiterer Nachbesitzer ist der jüdische Kaufmann Lippmann Lilienthai 1839 bekannt. Im Jahre 1861 erwarb die Familie Wiethaup den Paradieshof und bewirtschaftete ihn bis 1993.

Als ehemaliger Amtsitz ist der Paradieshof die Stadt Steinheim von ortsgeschichtlicher Bedeutung. Der Paradieshof ist ein sehr seltenes Beispiel eines vollständig erhaltenen, älteren landwirtschaftlich genutzten Anwesens. Im Jahre 1993 erwarb die Stadt Steinheim den Paradieshof und entschloss sich für die Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege. So wurde der Paradieshof nach den Richtlinien des Denkmalschutzes restauriert und speziell für die Bedürfnisse einer Kindertagesstätte umgebaut so das der Verein Elterninitiative Klabautermann e.V. am 5. August 1996 die Einrichtung in Betrieb nehmen konnte.

Steinheimer Möbelmuseum

Möbelmuseum und alte Möbelfabrik

Nicht nur als Einkaufsstandort ist Steinheim über seine Grenzen hinaus bekannt, sondern besonders auch als traditionsreicher Standort der Möbelindustrie. Diese Tradition wird durch das Steinheimer Möbelmuseum dokumentiert. Ein Querschnitt durch die verschiedenen Epochen der letzten Jahrhunderte mit Exponaten der Steinheimer Möbeltischler gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die Handwerkskunst anhand von wunderschönen antiken Möbeln und auch einigen Werkzeugen aus vergangenen Zeiten.

Nepomuk-Statue auf der Johannesbrücke über dem Heubach

Statue
Statue

Es handelt sich um eine neugotische Figur des münsterschen Bildhauers Prang. Die Nepomukfigur steht seit dem Jahre 1862 auf der Brücke. Nach einer grundlegenden Renovierung durch den Bildhauer G. Stuchtey, Münster, im Jahre 1976 ist die Figur kurz nach der Wiederaufstellung in den Abendstunden des 06.12.1976 durch einen Verkehrsunfall fast völlig zerstört worden. Die Figur konnte aber vom Bildhauer Stuchtey wieder kunstgerecht zusammengebaut werden und wurde am 20. April 1978 an ihrem alten Platz auf der Heubachbrücke (Ortschaft Vinsebeck) erneut aufgestellt.

Der Sandebecker Vulkan

Der Vulkan von Sandebeck ist zwischen 7 und 14 Millionen Jahre alt und streng genommen ein Vulkanembryo (Vulkanit), da er in der Erdkruste stecken geblieben ist.

Er ist nicht nur Deutschlands nördlichster Vulkan, sondern sicher auch einer der kleinsten. Sein Basaltgang ist nur 10 Meter breit und 300 Meter tief. Der Kern des Vulkanits besteht aus hellem, blaugrauen Basaltgestein, das die königlich-preußische Regierung schon im Jahre 1834 abbauen ließ, um es als Straßenschotter einzusetzen.

Seit 1974 steht der Basaltbruch des Sandebecker Vulkans unter Naturschutz.

Den vulkanischen Erscheinungen, die den Vulkan von Sandebeck hervorgebracht haben, verdanken auch die berühmten Mineralbrunnen und Quellen unserer Region ihre Existenz.

Die Kusslinde


Hier stoßen die Grenzen der Städte Nieheim und Steinheim, sowie die der Dörfer Eversen und Eichholz aneinander.

Am "Hohen Steg" befand sich einst eine uralte Gerichtsstätte mit der Besonderheit, dass zum jeweiligen Gerichtstag ein doppelter Richterstuhl mitten in die Emmer gestellt wurde. Zwei Richter nahmen mit dem Rücken zueinander Platz und sprachen Recht, der eine für das Amt Stoppelberg, der andere für das linksseitige Amt Steinheim. Später wurde das Gericht zum Leinenfelde bei Bergheim, bzw. zum Basbrock nach Vinsebeck verlegt.

Segelflugplatz Vinsebeck

Für Gäste die "hoch hinaus" möchten, bietet das Segelfluggelände des LSV Egge e.V. im Ortsteil Vinsebeck die Möglichkeit für Segel- und Drachenflug.

Bei guter Witterung haben Sie von dort eine ca. 30 km weite Sicht über das gesamte Steinheimer Becken sowie in Richtung Weserbergland.

Segelfliegen

Gern erwartet man Sie dort an den Wochenenden zu einem der beliebten Gastflüge. Die sich bietende Panoramasicht wird Sie begeistern.

Weitere Infos erhalten Sie hier>>

 

Segelfliegen

 

AKD Teddy- und Puppenmuseum

Steinheimer Teddy- und Puppenmuseum

1.500 Teddys umfasst die private Sammlung von Annegret Dreßel, die sich mit ihrem eigenen Museum ein Traum erfüllt hat. Geöffnet hat das Museum Mittwochs, Donnerstags, Samstags und Sonntags von 14:00Uhr bis 18:00 Uhr.
Am Rande informiert