Hilfsnavigation

Logo Stadt Steinheim Westfalen - Zur Startseite
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Tour 12 - Die Externsteine-Tour in Worten und Bildern

Externsteine-Tour: Tourführung in Steinheim

Ausgangspunkt der Externsteine Tour, der längsten aller zwölf angebotenen
Die Sieben Schütten

Touren der „Radroute Steinheim“ ist ebenfalls der Marktplatz von Steinheim. Über den Buchentalsweg gelangen wir in südlicher Richtung an den „Sieben Schütten“, einem Stauwehr der Emmer vorbei durch die malerische Kastanienallee auf nach Südwesten aus der Stadt herausführende Feldwege. Auf diesen radeln wir entlang der Heubachaue in Richtung des Rittergutes Vordereichholz, wo wir auf die Route des überregionalen Radweges R1 stoßen, die uns am Heubach entlang nach Westen leitet. Dort führt unser Weg direkt am Wasserschloss Vinsebeck vorbei, welches 1717 bis 1720 im Spätbarockstil erbaut wurde. Das Schloss besitzt Räumlichkeiten, die sich noch in authentischer Ausstattung präsentieren und nach Absprache besichtigt werden können. Auch der nach Südwesten liegende Schlosspark und die direkt im Ortskern von Vinsebeck liegende tagsüber zugängliche Barockkirche mit prächtigem Hochaltar sind
Das Wasserschloß Vinsebeck

es wert, eine Pause einzulegen und sie zu besichtigen. Durch die Heubachaue geht es nach Westen.
Die uralte Eiche

Am Weg findet sich die „Tausendjährige Eiche“, die den Status eines Naturdenkmals besitzt und Reste eines Eichenhudewaldes, der in früherer Zeit den Bauern als Waldweide diente. Unser Weg führt auch an den Abfüllanlagen der Graf Metternich Mineralbrunnen vorbei, die innerhalb der Aue Bohrungen ausgebracht hat, aus denen verschieden mineralisierte Tafelwässer gewonnen werden. Durch den Forst Vinsebeck führt unser Weg über gut ausgebaute Wege hin zum Weidegut Wintrup, welches 1580 im Mühlbachtal erbaut wurde.

 

Externsteine-Tour: Tourführung in Horn-Bad Meinberg

Wir biegen rechts ab und erreichen nach kurzer Fahrt das Gebiet der Gemeinde
Die Silbermühle

Leopoldstal, an deren westlichen Ortsrand wir dem R1 folgen und am nördlichen Ende unsere Fahrt in den Forst Horn fortsetzen. Inmitten des artenreichen Laubmischwaldes liegt idyllisch gelegen das Ausflugslokal „Silbermühle“, das zur Einkehr und dem Verweilen unter großen, Schatten spendenden Bäumen einlädt. Weiter geht es den „Hermannsweg“ entlang über unbefestigte Forstwege in Richtung des Natur- und Kulturdenkmals Externsteine. Südlich der Stadt Horn queren wir die Bundesstrasse 1 und nähern uns über gut ausgebaute Waldwege den Externsteinen, die wir schließlich aus westlicher Richtung erreichen. Schon früh erkennen wir die charakteristische Silhouette der bis zu 35 Meter hohen Gruppe von Sandstein-Säulen am südlichen Rande eines aufgestauten Teiches, die sicher vielen aus Magazinen, Zeitungsberichten und dem Internet bekannt ist. Westlich und östlich der
Die Externsteine

Formation finden sich Wiesen, auf denen während des Spätsommers blühende heimische Orchideen bewundert werden können. Am See vorbei führt unser Weg durch die Felsengruppe, die in Teilen von der östlichen Seite aus auch gegen Eintritt bestiegen werden kann und nach absolviertem Anstiegmiteinem phänomenalen Rundblick über den Teutoburger Wald belohnt. Auf dem östlich der Externsteine gelegenenWeg passieren wir
Geflecktes Knabenkraut (Orchis maculata)

dasBesucherzentrum, welches auch eine Restaurationsmöglichkeit besitzt. Über die Parkanlage und durch Wohngebiete hindurch erreichen wir die Stadt Horn, deren zentraler Platz durch das Rathaus und das ehemalige Hotel Vialon geprägt werden, die beide in Stile der Weserrenaissance errichtet wurden. Die Burg Horn beheimatet das Burgmuseum, in dem Einsichten in die Geschichte der Burg, der Stadt Horn sowie der Externsteine gegeben werden. Durch die östlichen Wohngebiete hindurch verlassen wir Horn und gelangen
Der Rathausplatz in Horn

weiter durch Wiesen und Felder und über einen Anstieg den Bellenberg herauf in die Ortschaft Bellenberg. Am höchstgelegenem Punkt angelangt, bietet sich ein Panorama über den in einer Kessellage liegenden, fast rundum von Höhenzügen umgebenen Ort, der auch die Heimat der bekannten Freilichtbühne Bellenberg ist. Wir setzen unsere Tour durch den Bellenberger Forst fort und gelangen über unbefestigte Forstwege an den südlichen Rand des Laubmischwaldes von wo wir einen guten Ausblick über das Steinheimer Becken haben. An Obstplantagenvorbei, die die nähere Umgebung des „Erdbeerdorfes“ prägen, erreichen wir Ottenhausen. Dort ist die „Bauernburg“ ein interessantes Ziel, ein alter Wehrspeicher aus der Zeit, als Konflikte noch bewaffnet ausgetragen wurden. Heute kann man dort in völlig friedlicher Absicht einkehren und die Impressionen der Tour bei einer
Der Jüdische Friedhof

Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen sacken lassen. Auch die Pfarrkirche, eineinschiffiger gotischer Kreuzbau ist einen Moment des Verweilens wert. Am südlichen Ortsrand passieren wir auf der weiteren Fahrt das Naturschutzgebiet „Bleiche“, das durch ein Stillgewässer und eine Feuchtwiesenvegetation
Bellenberg umschlossen von Hügeln

charakterisiert wird, die auch vielen bedrohten Tieren den benötigten Lebensraum bietet. Über den Heideweg, parallel zum Bach Teichwasser, steuern wirschließlich durch die Kuckucksbrücke hindurch wieder Steinheim an. Rechts am Weg passieren wir den alten Jüdischen Friedhof, dessen teils reich verziehrte Grabsteine stumme Zeitzeugen sind.  Über Ausfallstrassen erreichen wir das Stadtzentrum, den Marktplatz, der Ausgangs- und Endpunkt dieser Tour ist. Dort laden diverse Restaurationsbetriebe dazu ein, die „Batterien“ nach absolvierten 37 Kilometern wieder aufzuladen.

Download Angebote:

Routenverlauf für Google Earth: Tour 12 - Externsteine Tour

Route für GPS-Geräte: Tour 12 Externsteine

Am Rande informiert