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16. August - der Rochustag

St. Rochus - Stadtpatron

Steinheim wurde im Laufe der Geschichte mehrmals in ihrer Entwicklung zurückgeworfen, so durch die Pest, Brände und den Dreißigjährigen Krieg.

Viermal gab es in Steinheim eine Pestepidemie:

1349/1350, 1541, 1618 und 1636/1637.

Im Jahre 1618 starben 375 Menschen. Nachweislich kamen in den Jahren 1636 und 1637 - 230 Menschen an der Pest um. Vermutlich waren es noch viel mehr. Sie waren jedoch nicht in den Büchern der Pfarrei verzeichnet. Im Jahre 1637 hat der damalige Bürgermeister Homissen und der Rat der Stadt den Rochustag als Stadtfeiertag eingesetzt und das Rochus-Gelübde abgelegt. Seit dieser Zeit ist die Stadt vor weiteren Pestepidemien verschont geblieben.

Im Jahre 1970 stellte der damalige stellvertretende Bürgermeister Heinz Struck die Frage: „Was soll aus dem Rochustag werden?"

Viele Steinheimer Bürger beteiligten sich an der Diskussion; sie wollten dem Steinheimer Gedenktag einen neuen Sinn geben. Es wurde vorgeschlagen, eine Patenschaft über eine Leprastation in Afrika zu übernehmen. Die Station wurde von dem Steinheimer Missionar Helmut Simonowski betreut.

Der Rat der Stadt Steinheim hat im Jahre 1971 beschlossen, die Patenschaft über ein Krankendorf für Lepra- und Tuberkulosekranke in Kalemie in der Demokratischen Republik Kongo in Afrika zu übernehmen. Seitdem werden alljährlich am Steinheimer Stadtfeiertag St. Rochus Sammlungen für dieses Krankendorf durchgeführt.

Sämtliche Spenden kommen ohne Abzug zum Bestimmungsort und somit unmittelbar den Kranken zugute. Die Verwendung der Spendengelder wird jedes Jahr durch einen Rechenschaftsbericht des Leiters der Krankenstation, Herr Michel Luhembwe , belegt.

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