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Reiner Reineccius

Noch ist der Name Reineccius etwas gewöhnungsbedürftig, weil der Historiker in den Geschichtsbüchern nur am Rande erwähnt wird.

Ein Grund liegt darin, dass er sich zeitlebens zum evangelischen Glauben bekannte

Aufgrund seiner Lebensleistung kann der am 15. Mai 1541 in Steinheim geborene Gelehrte aber als bedeutender Sohn der Stadt bezeichnet werden.

Schon seit etwa 1568 hatte er nach mehrjährigen Vorarbeiten eine Anzahl von Monographien über die Genealogie der Dynastien und der berühmtesten Geschlechter der Staaten des alten Orients und Griechenlands herausgegeben. Diese vereinigte und vervollständigte er zu einem Werke, das eine umfassende Darstellung der Geschichte des Altertums bis zu römischen Weltherrschaft enthält: dem „Syntagma defamiliisquae in monarchiis tribus prioribus rerum potitae sunt" (Basel 1574-78).

1574 hatte im der Kurfürst von August von Sachsen zum Historiografen mit der Aufgabe betraut, die Geschichte des Hauses und des Landes Sachsen zu verfassen. Diese Arbeit wurde nicht fertig, stattdessen erschien 1574 die erste Fassung des berühmten Werkes „Sytagma".

Nach 1575 übernahm Reineccius eine Professur in Frankfurt/Oder.

1582 folgte er der Berufung des Herzogs Julius von Braunschweig an die Universität Lüneburg. Im Auftrag des Herzogs erstellte er seine verbreitete Schrift „Methodus", das die Gesetze und Methoden der Geschichtsschreibung erläuterte. Es blieb mehr als 100 Jahre das grundlegende Werk seiner Art.

Nach einen unglücklichen Sturz starb Reineccius 1595 in Helmstedt.
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