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Reiner Reineccius Gedicht

von Anton Riesel
In Steinheim greift man nach den Sternen,
Die Stadt rafft sich zu Großem auf.
Das Wirgefühl im Kranz der Fernen
Erfüllt sich in der Jahre Lauf.

Erinnert uns an schlimme Zeiten,
Als drohend das Damoklesschwert
Hing über Straßen, Häuserzeilen,
Dämonisch über Haus und Herd.

Da hat die Mutter Ihn geboren
Ihn der, der Heimat Künder ward.
Man sah Ihn wandernd aus den Toren
Zu einem mutig, neuen Start.

 

Die Historie, sein liebstes Tun,
Unsterblich hat Er sich gemacht.
Liess Ihn nicht Rasten und nicht ruhn,
Sein Wissen, es war sehr gefragt.

Ein Denkmal für die Ewigkeiten,
Sein Können, es ist Goldes wert.
Es hat Bestand hin durch die Zeiten,
Das, was Er einstens uns gelehrt.

Es war ein großes Unterfangen
Bis hin zur höchsten Perfektion.
Chronistisch solchen Ruhm erlangen,
War seiner Mühen schönster Lohn.

Latinum war in jenen Zeiten
Die Sprache, die uns Rom gelehrt.
Ein Signum der Vergangenheiten,
Sie ist auch heut noch hoch geehrt.

Beschlossen wurde es vom Rat,
Dass der Markt nun Deinen Namen trägt.
Wer wandert auf der Freude Pfad,
Das ist Jemand der weise wägt.

Nomen est Omen, so soll es bleiben
Bis in die fernste Zukunftszeit.
In jedem Jahr des Marktes Treiben,
Erinnerung macht sich bereit.

Dem Größten gilt heut das Gedenken,
Reineccius sein Name ist.
Hochachtung wollen wir Ihm schenken,
Denke daran, dass du es nie vergisst.

Nach all den vielen langen Jahren,
Da hat man heuer Sein gedacht.
Soll sein der Heimat gut Gebahren,
Die über ihre Söhne wacht.

Wir wollen Ihm die Ehre zollen,

 

Die diesem großen Sohn gebührt.

 

Die Zeit wird nicht vom Sockel holen,
Ihn, den unseres Schöpfers Hand geführt.
Am Rande informiert