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Datum: 03.11.2021

Spendenaufruf Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Das Foto zeigt ein Portrait des Bürgermeisters Carsten Torke im grauen Sakko und weißem Hemd mit rot weiß blau quer gestreifter Krawatte.Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

jährlich gedenken wir im November der Toten der Weltkriege - ein Tag des Mahnens und Erinnerns. 1920 von der Kriegsgräberfürsorge ins Leben gerufen, versucht diese den in ihr angelegten Versöhnungsgedanken, die tiefen Wunden des Krieges, seine unmenschlichen Verbrechen und die Verluste des Kampfes, zu heilen. Noch immer sind die Narben sichtbar, wirken die Gewalterfahrungen nach. Die Handreichung über den Gräbern und die Mahnung zum Frieden sind daher nach wie vor aktuell. Im Auftrag der Bundesregierung widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge der Erfassung und Pflege der Kriegsgräber im In- und Ausland, fördert Jugendbegegnungen im historisch-politischen Kontext und leistet einen unverzichtbaren Dienst im Sinne des Friedens.

Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes NRW ruft auf, die humanitäre Organisation und deren gesamtgesellschaftlich bedeutungsvolle Aufgabe finanziell zu unterstützen. Den vollständigen Text seines Spendenaufrufs finden Sie hier >>

Als Berufsoffizier kann ich nur bekräftigen, wie essentiell die Aufrechterhaltung dieser Erinnerungskultur und damit die Arbeit der Deutschen Kriegsgräberfürsorge ist.

Dr. Stamp nimmt Bezug auf die Straßensammlung, die vielerorts in diesem Monat durchgeführt wird. In Steinheim erfolgt mit Blick auf die Corona-Entwicklung keine Haussammlung. Stattdessen bitte ich Sie auf diesem Wege um eine Spende zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.:

Spendenkonto
Commerzbank Kassel
IBAN DE23 5204 0021
0322 2999 00
BIC COBADEFFXXX
oder direkt online: https://www.volksbund.de/spenden

„Wir müssen nicht in die Ferne nach Afghanistan, Syrien oder in den Osten der Ukraine blicken, um die Angst der Menschen vor dem Krieg zu spüren. Die kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan – quasi vor unserer Haustür – liegen auch noch nicht lange zurück. Gerade der kürzlich ausgetragene und mit militärischen Mitteln geprägte Streit zwischen Kosovaren und Serben zeigte uns einmal mehr, wie dünn das Eis sein kann, das den Frieden trägt. Kriege brechen aber nicht einfach aus, sie werden gemacht. Allzu leicht lassen sich die Menschen zum Hass verführen. Dagegen hilft vor allem gute Bildung und Erziehung“, so Wolfgang Schneiderhan, Präsident der Bundesgeschäftsstelle.

Erinnerungskultur, sich bewusst an historische Ereignisse erinnern, ist naturgemäß Bestandteil der politischen Bildung in unseren Schulen. Dennoch fehlt vielen jungen Menschen der Zugang zum Volkstrauertag und dessen Bedeutung. Der Volksbund hat eine Schulaktion initiiert, mittels derer die Jugendlichen die Aufarbeitung des Themas aktiv gestalten können. Der Jahrgang 8 des Gymnasiums beteiligt sich gern – es wird bunt auf Straßen und Plätzen. Die Aktion wird von der Verwaltung begrüßt, die Freigabe für das Beschriften öffentlicher Flächen in diesem Rahmen entsprechend erteilt – die Farben sind umweltverträglich und nicht von Dauer.

Für jegliche Bereitschaft zur Unterstützung des Volksbundes sage ich herzlichen Dank!

Ihr
Carsten Torke