
Durch die Initiative des Kriegervereins und mit Unterstützung der Steinheimer Bürger wurde das Denkmal 1897 errichtet. Es sollte ein Ehrenmal für die drei im Krieg 1870/71 gefallenen Steinheimer sein, und gleichzeitig ein Bekenntnis der Bürger zum preußischen Staat und seinem Königshaus. Den Sockel schuf der Steinheimer Kunsttischlermeister Franz Finkeldei. Das Kaiserbildnis entstand nach den Plänen des Bildhauers Günther in den Galvanoplastischen Werkstätten Geislingen als Kerngalvano: auf elektrostatischem Wege wurde ein modellierter Gipskern mit einer dünnen Kupferhaut überzogen. Das Denkmal hatte seinen ursprünglichen Platz vor dem alten Bahnhof und wurde 1929 beim Bau des jetzigen Bahnhofs zur Pyrmonterstrasse versetzt. Nach einer Grundsanierung wurde es 1999 fast an der alten Stelle wieder aufgerichtet.