
Tausend Jahre lang hatten die Steinheimer ihre Toten auf dem Kirchhof neben der kath. Pfarrkirche begraben. Dann wurde hier, weit vor den Toren der Stadt, 1831 ein neuer Friedhof angelegt.
Bedingt durch die hohe Sterblichkeit während des 19. Jahrhunderts musste er bereits 1860 erweitert werden. 1880 war er belegt und wurde als Begräbnisstätte geschlossen.
Den "Alten Friedhof" gestaltete man 1921 zu einer Parkanlage und errichtete darin 1923 das Ehrenmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Nachdem 1956 die "Trauernden Frauen" als Mahnmal für die Toten beider Kriege aufgestellt worden waren, wurde das alte Ehrenmal aufgelöst und die Steine mit den eingemeißelten Namen der Toten von 1914/18 in die rückseitige Friedhofsmauer eingebaut.