
Der Kunsttischlermeister Johann Spilker ließ 1893 das Haus mit Schaufensterfront und angebauter Werkstatt errichten. Der Bauplan des Architekten Wilhelm Lakemeier sah zunächst eine klassisch-schlichte dreiachsige Fassade vor. Diese wurde dann jedoch im Stil des Historismus aufwändig gestaltet und mit Zierelementen überladen. In den dreißiger Jahren erfolgte ein teilweiser Rückbau.
1902 erwarb der Kunsttischlermeister Bernard Frechen den Besitz. In der später erweiterten Werkstatt wurden bis 1956 Möbel produziert. 1997 erwarb die evangelische Kirchengemeinde die Gebäude und baute sie zur Begegnungsstätte "Martin-Luther-Gemeindezentrum" aus.