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Ehemaliges Amtsgericht - erbaut 1880

Ehemaliges Amtsgericht
Ehemaliges Amtsgericht

Das aus Werkstein und behauenem Vinsebecker Bruchstein errichtete Gebäude ist in seiner schlichten Gediegenheit das aufwändigste Steinheimer Bauwerk des 19. Jahrhunderts. Den Plan schuf der weit über Steinheim hinaus bedeutende Architekt Wilhelm Lakemeier im spätklassizistischen Stil. Die Ausführung wurde dem Baumeister Wilhelm Graute übertragen.

Um die Abwanderung des Amtsgerichts nach Nieheim zu verhindern, hat die Stadt den Bau unter großen Opfern errichtet und ihn nach der Fertigstellung dem Fiskus übereignet. Nachdem das Amtsgericht 1978 aufgelöst war, fiel er vertragsgemäß an die Stadt zurück und wurde 1984 an die Sparkasse Höxter verkauft. Diese hat das Gebäude im Inneren für ihre Zwecke umgestaltet, wobei die Außenfassade im Sinne des Denkmalschutzes unberührt blieb.