
Anstelle der 1867 von der "Steinheimer-Schützenhaus-Aktiengesellschaft" errichteten Schützenhalle baute die Stadt Steinheim 1897 ein neues Schützenhaus in Massivbauweise. Der Fachwerk-Vorgängerbau war bereits nach 20 Jahren baufällig geworden.Das Gebäude mit dem größten Festsaal der Stadt war seitdem der Mittelpunkt zahlloser Volksfeste, Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und Großveranstaltungen.
Nachdem es ab 1940 als Lager für Kriegsgefangene und Fremdarbeiter gedient hatte, wurde es 1947/49 restauriert und vergrößert. 1985/87 erfolgte eine umfassende Grundsanierung und die Umbenennung in "Stadthalle".