
1858 kaufte die katholische Kirchengemeinde das kurz zuvor erbaute Wohnhaus des Tierarztes Krekeler und richtete es als Wohnhaus für drei Ordensschwestern der "Armen Dienstmägde Jesu Christi" ein. Von hier aus pflegten und versorgten diese die Kranken und Sterbenden in deren Wohnungen. In den folgenden Jahren wurden Erweiterungen und Umbauten durchgeführt, so dass Alleinstehende hier im Haus betreut werden konnten.
In den Räumen dieses ersten Steinheimer Krankenhauses wurde kurzfristig auch die 1864 gegründete Rektoratschule untergebracht, und 1870/71 dienten sie als Militärlazarett. Allmählich genügte es immer weniger den steigenden medizinischen Anforderungen, 1892 wurde das neue St. Rochus-Hospital eingeweiht. Das "Alte Kloster" kaufte der Mühlenbesitzer Lücking, dessen Erben es noch heute besitzen.