
Das neuromanische Ziegelgebäude wurde nach den Plänen des Architekten Wilhelm Hörling zusammen mit dem benachbarten Elektrizitätswerk errichtet und 1905 in Betrieb genommen.
Mit dem bei der Stromerzeugung anfallenden heißen Wasser wurden darin Brause- und Wannenbäder betrieben. Schulklassen badeten unentgeltlich, andere Einwohner bezahlten 10 Pfennig. Die Anlage wurde von der Bevölkerung gut genutzt, musste aber 1921 geschlossen werden, als die Stromerzeugung eingestellt wurde. Die Eisengießerei Schmitz erwarb das Gebäude, von der es 1926 der Drechslermeister August Köller kaufte, bis es schließlich 1930 in das Eigentum der Familie Peine überging.