
Dieses nach dem Stadtbrand von 1729 als Vierständer-Ackerbürgerhaus errichtete Gebäude wurde bereits um 1800 zum Geschäftshaus umgestaltet. Es war seither im Besitz der Kaufmannsfamilie Schrader, "Eisen-Schrader"genannt. 1931 kam es an die Brüder Simon aus Scherfede, die es um 1950 weiter ausbauten und mit einer vorgelagerten Ganzglas-Schaufenster-Passage ausstatteten. Ab 1960 wechselte es mehrfach den Besitzer, bis es 1969 von dem Kaufmann Schwager aus Holzminden erworben wurde. Er ließ den Fassadenbereich im Sinne der Denkmalpflege so weit zurückbauen, dass heute der ursprüngliche Charakter des Hauses wieder voll zum Tragen kommt.