
Als Nachfolgerin einer steinernen Saalkirche des 10. Jahrhunderts. wurde die Kirche in der Mitte des 12. Jahrhunderts als kreuzschiffige Basilika errichtet. In mehreren Bauperioden wurde sie zur Hallenkirche erweitert: das Ostjoch des Nordschiffes und der Chorraum mit 5/8-Schluss 1481, das südliche Seitenschiff 1665 und das Westjoch des nördlichen Seitenschiffes 1877.
Vom romanischen Bau sind noch Teile der Chorwände, das Querhaus und die beiden Säulenportale (teilweise ergänzt) mit dem thronenden Christus und drei Standkreuzen im Tympanon erhalten, ebenso die unteren Geschosse des Turms, dessen obere Teile von 1898 stammen.
Von der Ausstattung sind vor allem das gotische steinerne Sakramentshaus im Chor, sowie die Reliefbilder des holzgeschnitzten Hochaltars aus der Zeit um 1500 bemerkenswert.