Zahlen und Fakten

Die Stadt Steinheim liegt in der Bundesrepublik Deutschland, im Nordwesten des Kreises Höxter (Weser), welcher am östlichen Rand des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu finden ist.

Die Stadt zählt etwa 13.500 Einwohner, von denen rund 8.500 in der Kernstadt wohnen.

Die Kernstadt Steinheim bildet den wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Mittelpunkt einer der Hauptlandschaften des früheren Hochstifts Paderborn, der Steinheimer Börde.

Diese Landschaft wurde in Sachsenzeiten "Wethi-Weizengau" genannt. Landschaftlich besonders reizvoll ist das hügelige Vorland des Eggegebirges.

Luftbild der Stadt Steinheim

  

Eine „alte" Geschichte

Die Historie der Stadt

 

1275

Steinheim wird durch Bischof Simon I. zur Stadt erhoben

1325

Bischof Bernhard V. verpfändet Steinheim an einen Zweig der Familie v. Wend mit der Auflage, die Burg am Wendtore auszubauen. Bis ins 16. Jahrhundert folgen verschiedene adelige Pfandinhaber

1498

Gründung Schneidergilde

1580

Feuersbrunst, Zerstörung eines großen Teils der Stadt und des Kirchturms

1585

Leineweberamt

1596

Gilde der Grob- und Kleinschmiede, Kupferschläger, Groppengießer und Messermacher

1618

Pestjahr

1622

Christian von Braunschweig plündert Steinheim

1639

Plünderung der Stadt von den Schweden,

Zerstörung der Burg

1729

„Generalfeuersbrunst zu Steinheim" (nur die Kirche, der Marienmünstersche Kornspeicher, der Pohlhof,

7-8 Häuser am Windtor, der dort gelegene Paderborner Kornspeicher und ein Häuschen am Niederen Tor bleiben stehen)

1802

Steinheim wird preußisch

(Reichsdeputationshauptschluss)

1806

Steinheim wird dem Königreich Westfalen zugeordnet und Kantonshauptstadt des Kantons Steinheim

1815

Auf dem Wiener Kongress fällt Steinheim endgültig an das Königreich Preußen

1864

Tischlermeister Anton Spilker eröffnet seine Kunsttischlerei, die zum Lehr- und Stammbetrieb der Steinheimer Möbelindustrie wird

1868/73

Bau der Eisenbahnlinie Hannover-Altenbeken

1900

Steinheim hat über 3.000 Einwohner

1903

„Steinheimer Möbelfabrik" beginnt mit der industriemäßigen Herstellung von Möbeln. In Steinheim entstehen 12 Möbelfabriken und ca. 50 kleinere Betriebe der Möbelwirtschaft

1902/04

Errichtung städtisches Elektrizitätswerk im Altenhagen

1925

An der heutigen Finkenstraße wird die erste geschlossene Siedlung angelegt

1939

Die Stadt zählt knapp 4.000 Einwohner

1945/47

Der Kernstadt Steinheim werden 2.400 Flüchtlinge, Vertriebene und Evakuierte zugewiesen

1948

Rege Bautätigkeit setzt ein

1950

Die Stadt zählt 5.766 Einwohner (Kernstadt)

1969

Steinheim wird im Gebietsentwicklungsplan Entwicklungsschwerpunkt 3. Ordnung für einen Versorgungsbereich von 20.000 - 50.000 Einwohnern

1970

Gebietsneugliederung, Gründung der Großgemeinde

1972

Beginn der Stadtkernsanierung

1978

Kernstadt hat laut Einwohnermeldeamt 7.510 Einwohner

1979

Steinheim wird im Landesentwicklungsplan I/II Mittelzentrum für einen Versorgungsbereich von 20.000-50.000 Einwohnern

1980

Anschluss Steinheims an das Fernnetz der Erdgasleitung der Westfälischen Ferngas (WFG)

1984/85

Ausbau der Fußgängerzone

1989

Auf der Kursbuchstrecke 260 Altenbeken-Hannover wird der City-Bahn-Verkehr in Betrieb genommen

2000

Steinheim feiert sein 725-jähriges Stadtjubiläum

 

 

Einwohner in der Kernstadt und den Ortsteilen

 

Ortsteil Einwohner Anteil in %

 

 

31.12.2007

31.12.2008

 31.12.2009

 v.H.

Bergheim

1114 

1115 

1106 

8,31

Eichholz

260

266

 262

1,97

Grevenhagen

259

246 

 248

1,86

Hagedorn

111 

116

 112

0,84

Ottehausen

557 

540 

 545

4,09

Rolfzen

445 

444 

 433

3,25

Sandebeck

887 

888 

 880

6,61

Steinheim

8619 

8552 

 8428

63,29

Vinsebeck

1343

1334 

 1303

9,78

 

13595

13501

 13317

100,0

Landkarte

  

  

Fläche des Stadtgebietes insgesamt: 75,68 qkm

 

Davon sind:

62,8 %

Landwirtschaftsfläche

22,5%

Waldfläche

7,7 %

Gebäude- und Freifläche

5,6%

Verkehrsfläche

0,8 %

Wasserfläche

0,5%

Erholungsfläche

Stand:31.12.2008

 

Karte-Steinheim